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 Ostereierschießen der Sportschützen

Bild: msc  

Das Ostereierschießen vom Sportschützenverein Hubertus Spexard war mit 98 Starts gut besucht. Groß und Klein versuchten ihr Glück auf die selbst entworfenen Ostereierscheiben. Weil die Wertung umgekehrt zu den regulären Schießauswertungen vollzogen wird, fällt es auch geübten Schützen nicht leicht, die Kriterien zu erfüllen. Als Sofortgewinne lockten Schoko- und Hühnereier. Die Hühnereier wurden wie in all den Jahren zuvor vom Vereinsmitglied und Landwirt Norbert Becker gestiftet. Am Ende des gemütlichen Beisammenseins wurden die fünf besten Scheiben mit Hauptpreisen prämiert. Die erfolgreichen Schützen waren Claudia Hemken, Udo Pollmeier, Mika Mohr, Josef Westhoff und Marc Kellner.

 Osterfeuer trotz Wetter gut besucht

Bild: msc  
Die Messdienerin Nicole Pasdzior entzündet auf dem Festplatz vor dem Spexarder Bauernhaus das Osterfeuer des Heimatvereins.

Die lausigen Temperaturen hielten die Besucher am Sonntag nicht ab, sich am Osterfeuer vor dem Spexarder Bauernhaus zu wärmen. Der Heimatverein hatte nach gewohnter Tradition die Ausrichtung übernommen. Auch wenn nicht so viele Spexarder den Weg zur Ortsmitte fanden, war der Blick in das Feuer für viele ein Blick in die lieb gewonnen Bräuche zum Osterfest. Der Brauch des Anzündens wird von den Messdienern der Bruder-Konrad-Kirchengemeinde übernommen. Nach der von Vikar Markus Henke gehaltenen Osterandacht übertrugen sie das Osterlicht mit Fackeln zum Friedhof und entzündeten anschließend das Osterfeuer auf dem Festplatz. Die ehrenamtlichen Helfer des Heimatvereins hatten den zu entzündeten Haufen von Strauchschnitt am Samstag aufgeschüttet. Der Löschzug Spexard der Freiwilligen Feuerwehr hatte unter der Führung von Löschzugführer Alexander Füller das kontrollierte Abbrennen im Blick. Zum letzten Mal war der Rüstwagen der Spexarder Blauröcke dabei im Einsatz. „Im kommenden Jahr werden wir dann wohl mit unserem neuen Fahrzeug ausrücken“, freut sich Füller über das neue Einsatzfahrzeug. Mit einem Dutzend Kameraden war die Feuerwehr vor Ort und sorgte zusätzlich für Bratwurst und Pommes Frites.

  Bild: msc
Der letzte Mann am Feuer ist seit vielen Jahren Johannes Hollenhorst.

Der letzte Mann am Feuer ist Johannes Hollenhorst. Wenn die Glut kleiner wird und der Strauchschnitt niedergebrannt wird ist der passionierte Jäger zur Stelle bis die Flamme erloschen ist. „Das mache ich schon viele Jahrzehnte und dauert bis in die frühen Morgenstunden“, gesteht das Mitglied des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes von Heilig Kreuz. Dabei sucht er gerne das Gespräch mit den Bürgern. „Das macht richtig Spaß und ist eine tolle Abwechslung.“ Der Heimatverein hatte 1990 die Organisation des Osterfeuers von der Katholischen Kirche übernommen, die es zuvor mit der Landjugend ausgerichtet hatte. Viele Jahre wurde es auf dem landwirtschaftlichen Anwesen von Martin Stükerjürgen entzündet. „In den siebziger Jahren haben wir in Spexard schon große Osterfeuer entzündet“, erzählt Johannes Hollenhorst gerne aus der Blütezeit der längst aufgelösten Landjugend. Seit dem 16. April 1995 wird das Osterfeuer vor dem Spexarder Bauernhaus entzündet.

 Das Leiden Jesu in Szene gesetzt

Bild: WB  
Am Ende der Darstellung der Passionsgeschichte: Jesus (Ninorta Maraha) hängt am Kreuz.

Die Kreuze in der St. Bruder Konrad-Kirche sind verhüllt. Die Heilige Woche steht unmittelbar vor der Tür. Am Abend des Palmsonntags wurde schon zum dritten Mal die Passion gespielt, also die Erzählung vom Leiden und Sterben Christi. Die Darsteller hatten sich im Vorfeld zu drei Proben getroffen. In diesem Jahr spielten Kinder aus den Gemeinden Heilig Geist, St. Pankratius, Liebfrauen und St. Bruder Konrad. Man wolle versuchen, im nächsten Jahr Darsteller aus allen Gemeinden des Pastoralen Raumes zu gewinnen, so Gemeindereferentin Eva-Maria Dierkes zu Beginn der Veranstaltung. Zusammen mit den Kommunionkindern steht zunächst der Einzug in Jerusalem im Mittelpunkt. Jesus wird feierlich begrüßt. »Hosanna dem Sohne Davids« schreit die Menge. In der nächsten Szene fragt Judas nach der Bezahlung, wenn er Jesus den Hohepriestern ausliefern würde.

Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Am Donnerstag feiert Jesus zusammen mit seinen Jüngern das Paschamahl. Hier weiß er bereits, dass Judas ihn verraten wird. Nach dem Essen geht Jesus zusammen mit den Jüngern in den Garten Getsemani, um dort zu beten. Er betet so lange, bis Judas mit vielen Männern kommt, um ihn zu verraten. Sie bringen ihn zum Hohen Priester, der ihn umbringen lassen will. Das Recht dazu haben aber nur die Römer, also bringen sie Jesus zum Statthalter von Jerusalem, Pontius Pilatus. Dieser stellt das Volk vor die Wahl: Er wird einen Mörder namens Barabbas freilassen oder Jesus. Das Volk soll entscheiden. Es entscheidet, dass Barabbas freigelassen werden soll. Auf die Frage von Pilatus, was man denn nun mit Jesus anstellen solle, antwortet das Volk: »Ans Kreuz mit ihm!«

Nun wird Jesus mit einem schweren Holzkreuz auf der Schulter zum Berg Golgatha geführt. Unterwegs fällt er mehrmals unter der schweren Last und deshalb soll Simon von Zyrene, ein Bauer, Jesus helfen, sein Kreuz zu tragen. Es begegnet ihm Veronika, die ihm ein Schweißtuch reicht. Auf Golgatha angekommen, wird Jesus ans Kreuz gehängt, wo er stirbt. Wortlos verlassen die Darsteller anschließend die Kirche. Ergriffen von der beeindruckenden Vorstellung spart sich das Publikum den Applaus. Eva-Maria Dierkes hat darum zu Anfang gebeten. Die jungen Darsteller spielen die Passion nur mit Gestik und Mimik. Die Texte dazu lesen Marianne Johannhörster und Anja Kahlert. Den Text des Jesus spricht Vikar Markus Henke. Die Hauptrolle, den Jesus, spielt Ninorta Maraha. In weiteren Rollen agieren Lena Sophie Weiß als Veronika, Joshua Voß als Pontius Pilatus und Jonas Meiertoberens als Hoher Priester. Die anderen Schauspieler spielen Soldaten und kleinere Nebenrollen. Dass die Passionsspiele sich solch großer Beliebtheit erfreuen, liegt sicherlich auch daran, dass sich die jüngeren Gemeindemitglieder die Passionsgeschichte so besser vorstellen können, als wenn sie in verschiedenen Rollen einfach nur vorgelesen würde. (Westfalenblatt vom 11.4.2017)

 Westfalen, wie Sie es noch nicht kannten

Bild: chj  
Johannes Wilkes trug im Spexarder Bauernhaus Anekdoten und Wissenswertes aus seinem „kleinen Westfalenbuch“ auf humoristische Art vor.

Eigentlich müsste ein Heimatverein im westfälischen Gütersloh seinen Landstrich kennen. Doch beim 13. literarischen Abend des Spexarder Heimatvereins konnten die rund 40 Zuhörer noch Neues lernen. Der gebürtige Dortmunder und jetzige Wahl-Franke Dr. Johannes Wilkes besuchte auf seiner Lese-Reise durch seine Heimat Westfalen auch das Spexarder Bauernhaus. Und im Gepäck hatte er „Das kleine Westfalenbuch“ – eines seiner bekanntesten Bücher. Wilkes berichtete in lockerer Art und Weise über seine Erfahrungen mit den rund 8 Millionen Mitmenschen hier vor Ort. Ein Kapitel widmet er dem Bier, „durch den der Durst er wirklich schön wird.“ In Dortmund habe es bei seiner Geburt 7 Brauereien gegeben, heute sei es nur noch eine. Die früher traditionell brauenden Familienbetriebe haben den Bedarf der Westfalen nicht mehr decken können. Einige wenige stellten auf die industrielle Herstellung um - der Rest der Betriebe musste schließen. In einem weiteren Kapitel spricht Wilkes über die großen Politiker der Provinz. Von Wittekind, der von Karl dem Großen ein weißes Pferd geschenkt bekam, welches dem westfälischen Wappen als Vorlage diente, bis hin zum Frank Walter Steinmeier, dem er noch im Amt als Außenminister ein Exemplar seines Buches schenkte. Prompt kam eine Antwort aus dem Auswärtigen Amt, dass es für Steinmeier eine Ehre sei, im kleinen Westfalenbuch ein Platz gefunden zu haben. Doch ein wichtiges Tor, dass er (genannt „Prickel“) im Derby des TuS 08 Brakelsiek gegen einen Lokalrivalen geschossen hat, soll doch bitte in der 2. Auflage des Buches auch erwähnt werden.

Das typisch westfälische Wetter teilte Wilkes in eine Skale von Null („Der Rauch der Kühltürme im Hamm steigt geradlinig in den Himmel auf“) über Zehn („Opa beobachtet abbrechende Bäume und lässt Oma nicht Gassi gehen, weil er Angst um den Hund hat“) bis Zwölf („Orkan – Die Westfalen rennen vor die Tür, um die Rheinländer einzufangen“) ein. Nicht zur kurz kommen durfte auch der Fußball mit einem ausgedachten Thekengespräch zwischen einem gelb-schwarzen und einem blau-weißen Fan: „Weisse, was Pellkartoffeln blau-weiß sind?“ „Nein!“ „Das sind Kartoffeln ohne Schale!“ Letztendlich stellte Wilkes fest, dass das westfälische Original – der Kiepenkerl – eine Art Google und Amazon war. „Er wusste immer alles als erstes und handelte mit allerlei Waren.“

 Spexarder Sportschützen versammelten sich

Bild: msc  
Für langjährige Mitgliedschaft zeichnete der stellvertretende Vorsitzende Ralf Isenbort (von links), Josef Thiesbrummel, Maik Hollenhorst, Andrea Drücker, Richard Proske, Manfred Unger und Friedhelm Brüggemann aus.

Der Sportschützenverein Hubertus Spexard hat Olivia Kötter während der Jahreshauptversammlung zur Sportschützin des Jahres gekürt. Mit ihrem fleißigen Trainingseinsatz hat sie sich innerhalb von drei Jahren zu einem echten Talent gemausert. Seit 2013 nimmt sie am Sportbetreib teil und hat 2015 an den Landesmeisterschaften des Westfälischen Schützenbundes teilgenommen. Im vergangenen Jahr siegte Olivia Kötter bei den Bezirksmeisterschaften der Historischen Schützenbruderschaften und sicherte sich die Diözesanmeisterschaft in Hövelhof. „Für diese große Leistungssteigerung hat sie sich den Titel verdient“, sagte Friedhelm Brüggemann, der Vorsitzende des Sportschützenvereins in seiner Laudatio.

Der Verein hat 154 Mitglieder und nimmt mit acht Mannschaften an den Rundenwettkämpfen des Bezirksverbandes Wiedenbrück teil. Im Bezirk Ostwestfalen schießen zwei Mannschaften in der Kreis - und Bezirksliga. Den Orden für besondere Verdienste erhielt Renate Westhoff. Die Seniorin wurde in ihrer Laufbahn sechsmal Landesmeisterin ihrer Altersklasse und einmal Deutsche Meisterin. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Andrea Drücker, Maik Hollenhorst, Thomas Johannhörster, Werner Küster, Sandra Sandbote, Manfred Unger und Christiane Westhues geehrt. Seit 40 Jahren halten Friedhelm Brüggemann, Richard Proske und Gregor Siemer den Sportschützen die Treue und seit 50 Jahren ist Sportwart Josef Thiesbrummel ein Schütze. Das beliebte Spexarder Vereineschießen wird in diesem Jahr vom 7. bis zum 17. Mai ausgetragen.

 Katholische Frauen mit neuer Fahne

Bild: msc  
Hinter der neuen Fahne der Frauengemeinschaft stellte sich das Leistungsteam der KFD Spexard mit Eva-Maria Dirkes (von links), Agnes Mertens, Claudia Fichtner, Mathilde Johannhörster, Aileen Schürmann, Christiane Westhues, Hedwig Bartonitschek, Marion Drücker, Sabine Drücker, Marion Winter, Anni Stüker, Rita Thiesbrummel, Rita Kordwittenborg und Sandra Noack.

Auf 70 Jahre blickt die Katholische Frauengemeinschaft (KFD) der St. Bruder-Konrad-Gemeinde Spexard in diesem Jahr zurück. Neue Mitglieder und eine zur Jahreshauptversammlung neu gesegnete Fahne stehen für einen Aufbruch in eine neue Zeit. „Bei uns läuft es wie geschmiert“, bilanzierte Anni Stüker vom Leistungsteam in ihrem Jahresrückblick. Für den ausgeschiedenen Präses Vikar Markus Henke war die Segnung der Fahne die letzte offizielle Amtshandlung. Für die Frauengemeinschaften im Pastoralverbund ist ab sofort die Gemeindereferentin Eva-Maria Dirkes zuständig. „Die Frauen können mich auch Präses nennen“, sagte Dirkes auf die Frage, wie die Frauen sie jetzt offiziell ansprechen sollen. Aus dem Leistungsteam sind Lynne Stenzel, Jutta Peitz und Irmgard Krause ausgeschieden. Die Verantwortung für die 302 Mitglieder tragen die Teamsprecherin Rita Kordwittenborg (seit 2009), Marion Drücker, Claudia Fichtner, Mathilde Johannhörster, Hedwig Bartonitschek, Rita Thiesbrummel, Agnes Mertens, Sandra Noack, Anni Stüker, Marion Winter, Eileen Schürmann, Sabine Stüker und Christiane Westhues. Neu aufgenommen im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim mit 65 Anwesenden wurden 17 Mitglieder. Das Jubiläum der KFD Spexard wird am 15. Oktober mit einer Jubiläumsmesse und einem anschließenden Empfang gefeiert. Die Karnevalsfeiern im Spexarder Bauernhaus waren in diesem Jahr zweimal ausverkauft und gehören zu den beliebtesten Veranstaltungen. Mit dem Landfrauenverband wurde eine Mehrtagesfahrt unternommen. Der Kursus Nähen für junge Frauen ist sehr beliebt und ein Dauerbrenner. Bis zum Jahresende steht für die Mitglieder ein umfangreiches Programm an. Das Pfarrgemeindefest wird am 9. und 10. September gefeiert.

 Kfd feiert Weiberfastnacht im Bauernhaus

Bild: Ibeler  
Die Mäusetanzgruppe mit Kindern vom SV Spexard begeisterte das Narrenvolk.

Warum muss die sich mit 70 noch einen Kerl anlachen? Die ist heiß wie Frittenfett«, lästert Büttenrednerin Helga Stöhr über ihre Freundin Frieda in dem Beitrag »Anneliese«. Lachattacken und Angriffe auf die Lachmuskeln gibt es beim Karneval der Katholischen Frauengemeinschaft (Kfd) Bruder Konrad Spexard reichlich. Am Weiberfastnachts-Donnerstag feierten sie im ausverkauften Bauernhaus Weiberfastnacht, am Freitag danach fand eine weitere Veranstaltung statt. Und auch die war ruckzuck ausverkauft gewesen. »Wir bekommen pro Veranstaltung nur 140 Personen im Bauernhaus unter«, sagte Rita Kordwittenborg vom Organisationsteam, die die Feierwilligen begrüßte und ein paar unterhaltsame Stunden versprach. Wie Recht sie hatte! Durch das Programm führte Moderatorin Katrin Westhoff, die gleich zu Beginn einen Höhepunkt ansagen konnte: die Mäusetanzgruppe mit Kindern des Sportvereins Spexard unter der Leitung von Berit Hensdiek und Delia Spexard. Sie präsentierten in Cowboy-Kostümen den Line-Dance »Cotton Eyed Joe« und sorgten für Stimmung im Saal. Ohne Zugabe durften die sportlichen Tänzerinnen natürlich nicht von der Bühne. Außerdem erhielten sie die erste Kfd-Rakete.

  Bild: Ibeler
Die Deele des Spexarder Bauernhauses war fest in Narrenhand.

Was die Jugend aus Spexard zuhause zu erzählen hat, erfuhren die Zuhörer in dem Sketch »Familiengespräche am Küchentisch« mit Olivia Kötter, Annemarie Rautenberg, Lennard Stüker und Steffen Thiesbrummel. Ihr musikalisches und tänzerisches Können bewiesen Lara Kötter und Marie Sandbothe in der Talentshow »Jump trifft Pop«. Für Lachtränen sorgte dann der Sketch »Josie, der Geldautomat«. Der hätte in Kattenstroth auch nicht funktioniert, wetterte Petra Stelter als Kundin. Als der wie eine Schildkröte aussehende Automat (Maria Kötter) plötzlich lebendig wurde, gab es ein lustiges Durcheinander, aber kein Geld. Einen Augenschmaus und eine tänzerische Glanzleistung bot die Tanzgarde des Katten¬strother Karnevals Clubs (KKC) unter der Leitung von Georgia Toulkeridoo. Warum man bei Genickschmerzen zum »Genikologen« muss, wusste Frau Hablischek in dem Sketch »Unterhaltung an der Gartenbank«. Stargäste wie die Spice Girls waren in Spexard auch auf der Bühne zu bestaunen. Für den gelungenen Abschluss der Jecken-Veranstaltung sorgte schließlich ein Männertanz.
(Text und Bilder: Renate Ibeler)

 Auch „Spexard ist bunt“

Bild: SV Spexard  

Die ursprüngliche Idee kam von den Handballern der Sportfreunde Senne. Doch für Patrick Brunnert, Handballobmann des SV Spexard, stand es außer Frage dass auch er und seine Sportfreunde mit viel Farbe unter dem Motto „Spexard ist bunt“ ein Zeichen für kulturelle Vielfalt, soziale Gleichheit, Toleranz, Achtung und Respekt sowie gegen Intoleranz, Homophobie und Rassismus setzen wollen. „Wir wollen zeigen, wie einfach es sein kann, Teil einer Gemeinschaft zu sein und zu werden, ohne, dass alle Teile der Gemeinschaft gleich sind“, so Brunnert. „Wir beteiligen uns mit ganzem Herzen an dieser wunderbaren Aktion. Spexard ist bunt und wird es immer bleiben. Und vielleicht ist ja nicht nur Spexard bunt?“

 Heimatverein Spexard informierte Mitglieder

Bild: msc  
Der Vorsitzende Werner Stüker (von links) zeichnete Petra Kreft, Maik Hollenhorst, Maria Unger und Michael Delker für 25-jähjrige Mitgliedschaft aus.

Der Heimatverein Spexard hat die Pläne für die Gestaltung des neuen Kreisverkehrs an der Neuenkirchener Straße vorgestellt. Der Architekt und Heimatfreund Axel Masjosthusmann erklärte den von ihm gezeichneten Entwurf während der Jahreshauptversammlung im Spexarder Bauernhaus. Der Antrag an Straßen-NRW ist gestellt und der Vorsitzende Werner Stüker hofft auf ein positives Signal. Der Heimatverein hat mit dem Sportverein, der Schützenbruderschaft, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Kleintierzüchterverein einen Arbeitskreis gebildet. Die Ideen wurden zusammengetragen und in einem Entwurf gebündelt. Ein aus einer Stahlplatte geschnittener Specht soll auf der Fläche das tragende Element sein. „Der Kreis bekommt mit dem Specht als Wappenschild eine richtige Identität“, erklärte Axel Masjosthusmann. Der Sockel, auf dem der Specht stehen soll, hat eine Höhe von 1,25 Meter. An dem Sockel soll noch ein Hinweisschild für Veranstaltungen angebracht werden können. „Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit mit den Behörden und eine schnelle Genehmigung“, sagte Werner Stüker den 65 anwesenden Mitgliedern.

Aber nicht nur mit Spechten beschäftigt sich der Heimatverein. Die Reste des vor 21 Jahren bei einem Verkehrsunfall zerstörten Denkmals mit dem Wappen des Berliner Bären werden aufgearbeitet und im Juni wieder aufgestellt. An der Autobahn 2 in Höhe des alten Mühlewegs steht seit 1954 ein Granitstein mit dem Hinweisschild 400 Kilometer bis Berlin (Brandenburger Tor). Nach der Zerstörung wurde ein Replikat angefertigt und als die Reste jetzt von der Initiative Denkmalschutz für Berliner Meilensteine nach Frankfurt geholt werden sollten, wurden die Spexarder aktiv. In Zusammenarbeit mit Güterslohs Denkmalpfleger Ulrich Paschke wurde ein Konzept zur Wiederaufstellung erarbeitet. Im Juni wird der Bär von Spexard auf dem Brock wieder im alten Glanz erstrahlen. Die Tagesordnungspunkte arbeitete der Vorstand in zwei Stunden ab. Die Mitgliedzahl stieg um neun auf jetzt 402 Mitglieder. Der 26. Heimatabend, der zum ersten Mal im Bauernhaus durchgeführt wurde, war ein voller Erfolg. Am 16., 18. Und 19. November öffnet sich der Vorhang wieder. Der Verein entsendet Mitglieder in den Arbeitskreis Sozialraum Spexard und in den Beirat zur Stadtgestaltung. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Michael Delker, Maik Hollenhorst, Carsten Imping, Thomas Knies, Petra Kreft, Ralf Meiertoberens, Willi Meiertoberens, Martin Sandbote, Heinz Schalück, Margret Schalück, Frank Schiedl, Gregor Siemer jun., Maria Unger, Günter Westerbarkei, Vinzenz Westhoff, Margarethe Wöstenbusch, Margret Wülling und Werner Wülling mit dem Jubiläumsorden ausgezeichnet.

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